Zwölfhundertjahrfeier "Alt-Heidingsfeld" 1979

Dieses Gedicht wurde im Oktober 1979 anläßlich der 1200-Jahrfeier Heidingsfelds verfaßt und von der Heidingsfelder Weinprinzessin Fuchs vorgetragen.

Zwischen Berg und Mainesstrand
Liegt ein Städtchen in der Stadt
Vielen Freunden wohlbekannt,
Weil es Leben in sich hat.

Wald und Flur - als Brautgeschenke
Bracht das Städtchen seiner Stadt -
Daß man auch danach bedenke,
Was es doch gegeben hat!

Zwölf mal hundert Jahre schon -
Ist es urkundlich bekannt!
Auch als Sitz von dem Patron
Wenzel - aus dem Böhmerland!

Damals gaben hohe Mauern,
Starke Tore - viele Türme -
Schutz für Bürgersleut und Bauern -
Gegen alle Kriegesstürme!

Heute wachsen noch viel Reben -
Frohsinn lebt in trauten Gassen!
Und ein starkes Arbeitsleben
Hat das Städtchen wachsen lassen!

Industrie und Lagerhallen
Reihen sich vor seinen Toren!
Doch das Handwerk ging vor Allem,
Diesen "Städtchen" nicht verloren!

Anschluß an die weite Welt,
Schafft die deutsche Bundesbahn!
Weil man hier die Weichen stallt,
Geht auch hier die Richtung an!

Hohe Brückenpfeiler tragen,
Übers Tal ein Straßenband!
Dieses führt - ums kurz zu sagen -
In das schöne Bayern-Land!

Darum sage ich - mein Franken -
Und in Dir "Alt Heidingsfeld" -
Bleibt uns immer in Gedanken -
Als das schönste Stück der Welt!

Würzburg, im Oktober 1979
Anton Josef Ohlhaut

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Letzte Änderung: 23.05.2008

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